Ute Granold: Weltweit sind Christen in Not – und was machen wir?

Weltweit sind Christen in Not – und was machen wir?

Zu diesem Thema laden der CDU Kreisverband Worms und die Mor-Philoxenus Gemeinde der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien am 06.09.2017 zu einer Veranstaltung mit Ute Granold, Beiratsmitglied des Zentralrates Orientalischer Christen in Deutschland e.V. nach Worms.

„Und was machen wir?“ – Nichts zu machen kommt für Ute Granold nicht in Frage.

Als langjährige Abgeordnete des Deutschen Bundestages, und dort neben dem Rechtsausschuss ebenso im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, hat sie sich auch als ,,Obfrau“ in diesem Ausschuss die letzten Jahre insbesondere mit dem Thema Religionsfreiheit und Hilfe für verfolgte Christen befasst. In dieser Funktion war sie auch viele Jahre rund um den Erdball in den Krisengebieten unterwegs und kennt die Situation aus eigener Anschauung. Der Schwerpunkt war und ist die Situation der orientalischen Christen.

„In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte ich ehemals den Stephanus-Kreis – in Anlehnung an den ersten christlichen Märtyrer – gegründet, der nach meinem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag nunmehr von Herrn Prof. Dr. Hirte weitergeführt wird. Dem Stephanus-Kreis gehören inzwischen mehr als 80 Parlamentarier der Unionsfraktion an“, so Ute Granold.

Sie selbst bearbeitet auf Parteiebene im Bundesfachausschuss in Berlin die Themen

Religionsfreiheit und verfolgte Christen bis heute weiter. (1)

Auf das Amt der Ortsbürgermeisterin in ihrer Heimatgemeinde Klein-Winternheim kann die ehemalige Bundestagsabgeordnete seit nunmehr 27 Jahren zurückblicken.

„Klein-Winternheim hat schon oft notleidenden Menschen geholfen“, erzählt Ute Granold. „So wurden beispielsweise 25.000,00 € über einen längeren Zeitraum im Rahmen der damaligen Tsunami-Katastrophe gesammelt. Aber auch nach dem Reaktor-Unglück in Japan wurden für ein von einer Franziskanerin geführtes

Waisenhaus 12.500,00 € aus dem Erlös eines Dorfgemeinschaftsabends zur Verfügung gestellt.“

Dieses Jahr hat die engagierte Bürgermeisterin eine Benefizveranstaltung zugunsten der Menschen in Aleppo, insbesondere für die Kinder, organisiert und durchgeführt.

„Mit dem Erlös von 17.950,00 € haben wir gemeinsam mit Vertretern von ,,Kirche in Not“, die in Aleppo sehr aktiv sind, dafür gesorgt, dass viele Kinder, die nahezu ausnahmslos traumatisiert sind, mit Milch versorgt werden konnten.

Wir konnten die täglichen Bilder über die Lage der Menschen in Syrien, insbesondere Aleppo, nicht mehr ertragen und wollten ein Zeichen setzen. Dies veranlasste mich zu dieser Aktion, die in der Gemeinde sofort Zustimmung fand. Es gab nicht eine einzige Absage. Auch die evangelische und katholische Pfarrei war hier offen zu helfen, was auch beide Pfarreien, “ erklärt Ute Granold.

Beginn der Veranstaltung in den Räumlichkeiten der syrisch-orthodoxen Kirche e.V:, Kaiser-Heinrich-Platz 5A, 67547 Worms ist um 19.00 Uhr.

Daniela Hofmann

 

  • Weiterführende Informationen zu AG Verfolgte Christen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.cdu.de/artikel/ag-verfolgte-christen-der-cdu-deutschlands-2015-2017